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Was ist Bio?

Was viele Menschen nicht wissen: Die Begriffe »Öko« und »Bio«, sowie auch alle zusammengesetzten Wörter, in denen diese beiden Begriffe vorkommen, sind gesetzlich geschützt. Es gibt EU-weit klare gesetzliche Vorschriften, die genau festlegen, wie ein Erzeuger wirtschaften und produzieren muss, damit er seine Erzeugnisse als Bio vermarkten darf. Bei Zuwiderhandlungen drohen den Erzeugern hohe Strafen.

Die Definition

Bio ist Landwirtschaft ohne den Einsatz von chemisch-synthetischer Stickstoffdünger, Pflanzenschutzmittel und Gentechnik. Tierhaltung ist stets flächengebunden und nur unter der Anwendung artgerechter Haltungssysteme erlaubt. Alle ökologisch erzeugten Produkte dürfen nicht radioaktiv bestrahlt werden. Auch bei der Verarbeitung von Bio-Produkten gelten sehr strenge Richtlinien, insbesondere was den Einsatz von Zusatzstoffen betrifft.

Jeder Bereich ist hierbei sehr konkret im Detail geregelt. Mehr dazu finden Sie im Internet bei den einzelnen Anbauverbänden

www.bio-siegel.de
www.bioland.de
www.demeter.de
www.naturland.de

Welche Biosiegel begegnen Ihnen beim Einkaufen?

Das deutsche EU-Bio-Siegel war bis Ende Juni 2010 das in Deutschalnd verwendete Kennzeichen für alle Produkte aus ökologischer Produktion. Seit Anfang Juli 2010 ist es durch das EU-weite-Bio-Logo ersetzt worden, welches in dieser Form nun in allen EU-Mitgliedsstaaten verwendet wird. Das deutsche Bio-Siegel darf aber auch weiterhin zusätzlich zum neuen EU-Bio-Logo zum Einsatz kommen.

Neben der staatlichen EU-Bioverordnung gibt es jedoch noch acht Bioanbauverbände: Bioland, der größte Verband und Naturland, der zweitgrößte Verband, sowie Demeter, Biokreis, Biopark, Ecoland, Ecovin und Gäa. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Mitglieder freiwillig strengere Richtlinien im Anbau und in der Verarbeitung einhalten, um ihren Kunden noch hochwertigere Bioprodukte anbieten zu können. Ihre Betriebe müssen beispielsweise ganz auf Bioprodukte umstellen und nicht nur teilweise wie nach EG-Öko-Verordnung.

Es ist also kein Zufall, dass wir in erster Linie mit Erzeugern zusammenarbeiten, die diese hochwertigeren Biolebensmittel erzeugen. Werfen Sie hier auf unserer Website doch auch mal einen Blick auf die Vorstellung unserer regionalen Erzeuger. Die oben abgebildeten Zeichen der drei wichtigsten Anbauverbände werden Ihnen dabei sehr häufig begegnen.

Mehr zum Unterschied
zwischen den Siegeln

Das EU-Bio-Siegel ziert mittlerweile über 36 300 Produkte und steht für gute Bioqualität. Es garantiert, dass mindestens 95 Prozent der Zutaten bio sind. Sowohl die Verbände als auch die EU setzen auf artgerechte Tierhaltung, aber in unterschiedlichem Maße: Bioland & Co. erlauben pro Hektar 280 Masthühner und 140 Legehennen, die EG-Öko-Verordnung erlaubt etwa doppelt so viele Tiere. Das Tierfutter müssen die Verbandsbauern zumindest zur Hälfte selbst erzeugen, konventionelles Futter darf nur selten zum Einsatz kommen. Bauern, die nach EU-Vorschrift wirtschaften, können mehr Futtermittel zukaufen.

Auch bei der Ackerwirtschaft gibt es Unterschiede. So sind Gülle und Geflügelmist aus konventioneller Haltung bei den Verbänden verboten, dafür in der EU-Bio-Produktion teilweise erlaubt. In ihren Produkten lassen die Verbände noch weniger Zusatzstoffe zu als die EU; auch die Verwendung natürlicher Aromen ist bei ihnen nur für wenige Produkte zugelassen. Der Einsatz von Gentechnik ist bei beiden klar verboten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle
ist besser

Alle Betriebe, die ihre Produkte als biologisch, ökologisch oder aus kontrolliert biologischem Anbau, ökologischem Anbau oder einfach Bio oder Öko bezeichnen und verkaufen, müssen sich einmal im Jahr einer staatlichen Kontrolle unterziehen, die EU-weit einheitlich abläuft. Damit darf der Betrieb seine Produkte mit dem EU-Bio-Logo kennzeichnen bzw. auf Wunsch zusätzlich mit dem nationalen Bio-Siegel versehen. Die staatliche Kontrolle wird von zugelassenen privaten Firmen, Kontrollstellen wie BCS, ABCERT, etc durchgeführt.

Biobetriebe, welche zusätzlich Mitglied in einem Anbauverband sind, werden zusätzlich zur staatlichen Kontrolle jährlich durch ihren Anbauverband überprüft. Damit dürfen sie, zusätzlich zum EU-Bio-Logo, das jeweilige Zeichen ihres Anbauverbandes auf ihren Produkten platzieren.

Auf allen verpackten Bioprodukten bzw. auf allen Etiketten der Erzeuger findet sich das Kürzel der zuständigen Ökokontrollstelle, welche den jeweiligen Betrieb kontrolliert hat.

Beispiel:
DE-ÖKO-001-Kontrollstelle
Kürzel des Zertifizierers BCS-Öko-Garantie GmbH

DE-ÖKO-006-Kontrollstelle
Kürzel des Zertifizierers ABCERT AG

Eine Auflistung aller Öko-Kontrollstellen finden
Sie unter www.oekolandbau.de


So wird auch NOVUM Das Gemüseabo GmbH jährlich auf die Einhaltung der Verordnung geprüft. Nachfolgend unsere Zertifizierung durch die Firma ABCERT AG.


Unser Zertifikat