Rosa-Rot: Die Bete

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Rote Bete
Foto von Christina Rumpf

Sorten, Saison & Anbau

Die Bete ist eine Zuchtform der gemeinen Rübe (Beta Vulgaris). Insgesamt gibt es drei verschiedene Sorten an Beten: Weiße, Gelbe und Rot-Weiß-geringelte Bete, die als wunderbares Wintergemüse gelten.

Bei der Rote Bete handelt es sich um eine zweijährige krautartige Pflanze, die in der Regel einjährig kultiviert wird. 

Je nach Sorte bilden diese runde bis zylinderförmige Rüben und Blattrosetten aus. Die Blütenstängel kommen meist im zweiten Jahr.

Die Haupsaison ist von September bis März, Nebensaison von Mai bis August. Abhängig von der Sorte, sollte der Anbau der Bete bis spätestens Anfang Mai erfolgen. Junge Exemplare können dann ca. 3 – 4 Monate nach Aussaat geerntet werden. Ausgewachsene Bete hingegen sind erst ab Juli zu finden.

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Bunte Ofenbete
Foto von Maria Di Lorenzo

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Aufgeschnitte Bete auf dem Feld
Foto von Taryn Elliott

Nährstoffe & Geschmack
“Für was ist die gut?”

Rote Bete ist sehr gesund. Sie enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamin B, Eisen, Magnesium, Kalium und reichlich Folsäure. Außerdem ist sie ein Großlieferant für Nährstoffe, die es nur in wenigen Lebensmitteln gibt.

Geschmacklich sind die Gelben oder Weißen Bete ein wenig milder und süßer als die Rote Bete

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Foto von mali maeder

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NOVUM-Rote-Bete-Love
Photo by Shyam Sundar C S

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Rote Bete Pürree
Foto von FOODISM360

Natürlich Färben

Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass Rote Bete sehr stark auf Kleidung und Händen abfärbt und nur schwer wieder zu entfernen ist.

Allerdings kann man mit roter Bete auch wunderbar als Färbestoff anwenden, wie z.B. Eier zu Ostern. Hier ist unsere Anleitung zum kreativ werden.

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   …mit Knoblauch geröstet
  Foto von Monika Grabkowska

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   …als Ofengemüse
  Foto von American Heritage Chocolate

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   …in Borschtch
   Foto von Monika Grabkowska

Zubereitung

Die Rote Bete ist ein gern genutztes Gemüse in Vorspeisen, da sie auch roh verzehrt werden kann. Lecker ist sie hier geraspelt in einem Salat mit Apfel und Meerettich.

Doch natürlich kann die Rote Bete auch gekocht werden. Hier kann man sich definitiv über eine ganz und gar rosa-rote-Mahlzeit erfreuen. Bekannte Gerichte sind Labskaus und Borschtch, doch auch als einfaches Ofengemüse mit allerlei Kartoffeln, Karotten, Kürbis usw. sind sie sehr zu empfehlen!

Ernährung

Außerdem ist Rote Bete reich an Nitrat, welches in den glatten Muskelzellen zu Stickstoffminoxid umgewandelt wird und somit die Blutgefäße entspannt bzw. erweitert. Dadurch vereinfacht sich der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zum Zielorgan. Die dadurch verbesserte Blutzirkulation senkt den Blutdruck.

In Form eines Saftes unterstützt die Bete beim Abnehmen und beschleunigt die Stoffwechsel, sodass die Kilos schmelzen.

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   Rote Bete und Lauch in der Kiste
   Foto von Lucy May

Tipp zur Lagerung:

Aufmerksam sollte man bei der Lagerung sein, da Rote Bete leicht austrocknet. Im Kühlschrank bleibt die Rübe bis zu zwei Wochen frisch. Wenn sie in Papier oder Zeitungspapier eingewickelt ist, hält sie sich umso länger knackig.

Zur noch längeren Lagerung wird empfohlen, die Bete in feuchten Sand einzulegen und an einem dunklen Ort zu lagern.

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Rote-Bete-Saft
Foto von K15 Photos

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