Zwetschge oder Pflaume – kennen Sie den Unterschied?

Die Zwetschge ist eine enge Verwandte der Pflaume. Ursprünglich stammt sie aus Asien. Heutzutage wächst das Steinobst überall dort, wo ein gemäßigtes Klima herrscht. Zwetschgen haben im Gegensatz zu Pflaumen eine länglich ovale Form. Sie haben keine Fruchtnaht und lassen sich gut vom Kern lösen. Im Vergleich zu Pflaumen ist ihr Fruchtfleisch von fester Konsistenz und es hat eine grünlich gelbe Farbe. Je nach Sorte ist die Erntezeit von Juli bis Mitte Oktober.

Pflaumen erkennt man an der rundlichen Fruchtform. Sie werden auch Rund- oder Eierpflaumen genannt. Sie haben eine ausgeprägte Bauchnaht und lassen sich zum Teil schlechter vom Stein lösen als die Zwetschge. Typisch ist die blau-violette Färbung, es gibt aber auch rote und gelbe Früchte. Pflaumen werden meist von Juli bis September geerntet.

Sowohl Zwetschgen als auch Pflaumen haben einen sogenannten Duftfilm, der die Früchte vor dem Austrocknen und somit Feuchtigkeitsverlust schützt. Dieser sollte erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen werden.

Tipp

Abgesehen von köstlichem Zwetschgenkuchen kann man das Steinobst auch hervorragend zu Mus verarbeiten oder als Trockenobst verzehren. Es ist bekannt für seine verdauungsfördernde Wirkung.
Spätere Zwetschgen-Sorten eignen sich aufgrund ihres süßen und festen Fruchtfleischs ganz hervorragend zum Backen.

Weißer und grüner Spargel